Über


Amahoro Kids – Friedenskinder

Wir setzen uns im Herzen Afrikas, den Bergen Ruandas für die ärmsten Kinder und Familien ein und möchte ihnen somit Zugang zu Bildung und einer Perspektive im Leben vor Ort ermöglichen.

Der Amahoro Kids Paradise Garden liegt im Norden Ruandas im Distrikt Gakenke im Bergdorf Janja auf 1650 Metern. Hier ermöglichen wir bildungsfernen Kindern und Jugendlichen eine nachhaltige Zukunft.

Der Amahoro Kids Paradise Garden besteht aus einer Biolandwirtschaft, einem Kindergarten und einem Schneideratelier. Kinder, von meist alleinerziehenden Müttern, welche sich einen Besuch im öffentlichen Kindergarten nicht leisten können, bekommen hier die Möglichkeit 2 Jahre auf die Volksschule vorbereitet zu werden. Die Kinder erhalten eine ausgewogenen Ernährung vom Porridge in der Früh bis zum Mittagessen, um der Unterernährung entgegenzuwirken.

Weiters bekommen Jugendliche, welche nur die Volksschule besucht haben, im Schneideratelier eine Ausbildung und bringen sich auch in die Biolandwirtschaft ein.

Unsere Vision ist es als Amahoro Kids – Friedenskinder an einem friedlichen Miteinander zu bauen. Die Arbeit der letzten Jahre konnte nur dank großzügiger Unterstützung vieler Menschen möglich werden. Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Sie Teil unseres Projekts werden würden.

Murakoze cyane -Vielen Dank!

Team

Leitungsteam

Gottfried Wölfl


Sozialarbeiter und Gründer
Mitarbeit in der Leitung, Büro, Kindergarten, Landwirtschaft
Verbindungsglied zwischen Europa und Afrika

Lebt seit 2015 vor Ort

Maria Reicht

Biologie und Englischlehrerin und Präsidentin des Amahoro Kids Vereins.

Bruder
François Xavier Manirakiza

Volksschullehrer, Psychologe und Leiter des Projekts

Mitarbeite

Brüder

Lehrer

Landwirtschaft und Küche

Ruanda


Ruanda, oft als „Land der tausend Hügel“ bezeichnet, liegt im Herzen Ostafrikas und beeindruckt mit seiner vielfältigen Landschaft aus sanften Hügeln, Vulkanen, dichten Regenwäldern und klaren Seen. Das kleine Binnenland hat eine Fläche von etwa 26.000 km²  (~Kärnten und Steiermark) und grenzt an Uganda, Tansania, Burundi und die Demokratische Republik Kongo.

Mit rund 14,3 Millionen Einwohnern gehört Ruanda zu den am dichtesten besiedelten Ländern Afrikas. Trotz seiner bewegten Vergangenheit zählt es heute zu den sichersten und am schnellsten wachsenden Ländern des Kontinents.

Ruanda blickt auf eine lange vorkoloniale Geschichte zurück, die geprägt war von einer zentral organisierten Monarchie. Über Jahrhunderte hinweg herrschten Könige (Mwami) über das Land, unterstützt von einem komplexen Verwaltungssystem. Diese Monarchie hatte tiefen Einfluss auf die soziale Struktur und kulturelle Identität des Landes. Erst mit der Kolonialzeit unter deutscher und später belgischer Herrschaft wurde das traditionelle Königtum geschwächt und 1961 schließlich abgeschafft.

Ein prägendes Kapitel der neueren Geschichte ist der Völkermord von 1994, bei dem innerhalb von 100 Tagen schätzungsweise 800.000 Menschen – überwiegend Tutsi – systematisch ermordet wurden. Dieser tragische Einschnitt hat das Land tief gezeichnet, aber auch zu einem bemerkenswerten gesellschaftlichen und politischen Wiederaufbau geführt. Heute setzt Ruanda auf nationale Versöhnung, Bildung und wirtschaftliche Entwicklung.

Die Hauptstadt Kigali gilt als eine der saubersten und modernsten Städte Afrikas. Die Armutsquote ist in den letzten Jahrzehnten deutlich gesunken, doch ein erheblicher Teil der Bevölkerung lebt weiterhin unter der internationalen Armutsgrenze.

Besonders hervorzuheben ist dabei die Rolle der Frauen in Ruandas Wiederaufbau. Heute nimmt Ruanda international eine Vorreiterrolle in der politischen Gleichstellung ein: Über 60 % der Parlamentssitze sind von Frauen besetzt – weltweit die höchste Quote. Frauen sind maßgeblich an der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung beteiligt, sei es in der Politik, im Bildungssektor, in der Justiz oder im Unternehmertum. Auch auf Gemeindeebene engagieren sich Frauen zunehmend für soziale Gerechtigkeit, Bildung und Armutsbekämpfung.

Ruanda investiert stark in Infrastruktur, Bildung, Gesundheit und nachhaltigen Tourismus – insbesondere durch den Schutz der letzten freilebenden Berggorillas im Virunga -Nationalpark. Mit einer klaren Vision und stabiler Regierung verfolgt Ruanda seinen Weg in eine nachhaltige und technologisch fortschrittliche Zukunft.

Die religiöse Landschaft Ruandas ist heute überwiegend christlich geprägt, wobei etwa 90 % der Bevölkerung Christen sind – vor allem Katholiken und Protestanten. Daneben gibt es eine wachsende Zahl evangelikaler Freikirchen sowie kleinere muslimische und traditionelle Glaubensgemeinschaften. Religion spielt eine wichtige Rolle im sozialen und kulturellen Leben der Menschen.

Republik Ruanda

Hauptstadt

Kigali

sauberste Stadt Afrikas

1,8 Mio. Einwohner

Einwohnerzahl

14,8Mio

Wachsend und jung

Fläche

26.338km²

Weltranking 145

Währung

RWF

Ruandischer Franc (RWF)

Inflation

13,9%

Im Februar 2026

Analphabetenrate

~ 21%

Stetige Verbesserung

Frauen als Abgeordnete im Parlament.

63,8%

weltweiter spitzenwert

Plastikverbot

Seit 2008

Eines der strengsten weltweit

~ 50%

der Bevölkerung lebt in Armut